Zahnstein und Zahnfleischentzündungen

Wenn sich Nahrungsreste auf den Zähnen oder in den Zahnzwischenräumen festsetzen, kann das auch bei Katzen zu Problemen führen. Ein erstes Anzeichen für eine Zahnfleischentzündung kann Mundgeruch sein. Häufig verweigert die Katze die Nahrungsaufnahme, weil das Fressen Schmerzen verursacht. Unbehandelt kann eine Zahnfleischentzündung zum Ausfall der Zähne führen.

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Vorbeugung

Zahnsteinbefall und anderen Zahnerkrankungen kann man natürlich auch vorbeugen. Man sollte einmal im Jahr das Gebiss der Katze durch seinen Tierarzt untersuchen lassen, selber kann man immer wieder mal der Katze ins Maul schauen. Ist Zahnstein vorhanden, sollte dieser möglichst schnell entfernt werden. Nach der Zahnsteinentfernung sollten die Zähne poliert und evtl. auch versiegelt werden (bietet leider nicht jeder TA an), dadurch gewinnt man etwas mehr Zeit, bis zur nächsten Entfernung.

Dann gibt es natürlich auch die Möglichkeit, seiner Katze jeden Tag die Zähne zu putzen. Aber mal ehrlich, wer KANN seiner Katze die Zähne putzen? Am besten wäre es, die Katze von klein auf daran zu gewöhnen und das auch wirklich regelmäßig durchzuziehen. In ganz kleinen Schritten ist es sicher möglich, auch eine erwachsene Katze dafür zu begeistern.

Der beste Zähneputzer ist ein Stück Fleisch. Ob Huhn, Rind oder Maus ist eigentlich egal. Das Stück Fleisch sollte so groß sein, dass die Katze es wirklich richtig durchkauen muss und dass es ihr unmöglich ist, dies in einem Rutsch runterzuschlucken. Gerade knorpelige Stücke wie Hühner- oder Putenhälse sind gerade richtig.

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