Die Angst nehmen

Wenn die Katze von Abwehr- in Angriffsstimmung übergeht, wie es bei einem Tierarztbesuch durchaus vorkommen kann, warnt uns die Mimik schneller und deutlicher als die Körperhaltung. Aufmerksamer Beobachtung von Mimik und Körperhaltung kann gerade in Extremsituationen einer psychischen Traumatisierung verhindern, indem rechtzeitig auf die Verfassung der Katze Rücksicht genommen wird.

Das kann unter Umständen auch bedeuten, dass eine weiterführende Untersuchung auf den nächsten Tag verschoben wird, weil die Katze völlig in Panik geraten ist. Hier muss sorgfältig abgewogen werden, ob es medizinisch zu rechtfertigen ist, noch einen Tag zu warten oder ob eventuell eine Beruhigungsspritze oder gar eine Narkose notwendig ist, um kaum wieder gut zu machende psychische Schäden bei der Katze vorzubeugen und trotzdem eine sorgfältige, gründliche Untersuchung zu ermöglichen.

Leider ist es ja so, dass eine Katze, die zum Tierarzt muss, in der Regel - von Impfungen und andere vorbeugenden Maßnahmen einmal abgesehen - krank und damit ohnehin gestresst ist. Und da Stress bei Katzen in besonderem Maße die Heilung verzögern kann, sollte er so gering wie nur möglich gehalten werden. In besonderen Fällen ist auch die Möglichkeit eines Hausbesuches gegeben. Dies macht jedoch nur dann Sinn, wenn die Katze dort wirklich ruhiger ist und die notwendige Behandlung dort auch kunstgerecht ausgeführt werden kann.

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