Flöhe bei Katzen

Flöhe sind winzig kleine Parasiten, die Blut saugen. Sie können von Katze zu Katze übertragen werden, aber auch über Gebrauchsgegenstände, an denen Flöhe oder deren Eier haften. Flöhe lieben Wärme und Feuchtigkeit, sie benötigen diese für ihr Wachstum.

Hat Ihre Katze Flöhe, erkennen Sie das relativ leicht am ihrem starken Verlangen zu kratzen, Flöhe verursachen nämlich einen heftigen Juckreiz. Einige Katzen reagieren auch allergisch auf den Speichel der Flöhe. Suchen Sie einen Tierarzt auf, dieser wird Ihnen ein spezielles Floh-Präparat empfehlen, mit dem Ihre Katze die lästigen Parasiten rasch wieder los wird.

Mehr zu diesen lästigen Parasiten und wie Sie sie wieder los werden lesen Sie im "Katzen Basics" Buch.

Andere Krankheiten bei Katzen

Ganz allgemein kann man sagen, dass schwere Erkrankungen bei Katzen relativ leicht zu erkennen sind: Sie gehen mit so eindeutigen Veränderungen einher, dass bei Ihnen die Alarmglocken schrillen werden und Ihr nächster Weg zum Tierarzt führen muss. Die Vorstufe zu den klaren Krankheitsbildern von Leukose, FIP, Tetanus und Katzenschnupfen ist fast immer allgemeine Schwäche, Müdigkeit und Lustlosigkeit. Wenn Sie also solch ein Verhalten bei Ihrem Liebling bemerken, beobachten Sie ihn genauer. Wenn keine Besserung eintritt bzw. sich sogar noch weitere Symptome zeigen, müssen Sie Ihren Tierarzt konsultieren. Das gilt außerdem bei diesen Anzeichen:

  • Wenn zu Lustlosigkeit und Teilnahmslosigkeit noch Erbrechen und Futterverweigerung hinzukommen, kann es sich um Katzenseuche handeln.
  • Eine abrupte Wesensänderung deutet auf Tollwut hin, die es offiziell seit dem 28. September 2008 in Deutschland nicht mehr gibt – sehr wohl aber im Ausland. Und dabei müssen Sie -besonders auf Ihre eigene Gesundheit achten: Tollwut ist für Menschen tödlich! Noch weit verbreitet ist die Krankheit bei Tieren – vornehmlich wild lebenden Hunden – in Asien, Afrika und Südamerika.
  • Hat eine Katze abgebrochene Haare, um die sich ein roter Ring bildet und tritt dazu Juckreiz auf, ist es meist die Mikroskopie – eine bei Katzen weit verbreitete Pilzerkrankung.
  • Bei Fruchtbarkeitsstörungen, Fehlgeburten und Augenentzündungen kann es sich um Chlamydien handeln. Diese können Katzen übrigens – zwar selten, aber dennoch – auf den Menschen übertragen, die Folge sind grippeähnliche Symptome.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Katze Gesundheit und ein langes Leben. Dennoch, ein Tipp zum Schluss: Suchen Sie bei Symptomen wie übermäßige Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Abgeschlagenheit und anderen Verhaltensänderungen so rasch wie möglich Ihren Tierarzt auf!

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